
1. Was ein Raumspray ist (und was nicht)
Ein Raumspray ist ein Duftprodukt, das nicht für die Haut gedacht ist, sondern dafür, in die Luft oder auf ausgewählte Textilien und Oberflächen gesprüht zu werden. Regulierungstechnisch werden Raumsprays in der Regel der IFRA-Kategorie 9 zugeordnet (Lufterfrischer und bestimmte Textilsprays). Diese Kategorie legt fest, wie viel Duftöl maximal in einer bestimmten Rezeptur eingesetzt werden darf.
Ein einfaches Raumspray besteht aus vier funktionalen Komponenten:
Duftphase
- Duftöle, ätherische Öle oder Mischungen daraus.
Träger/Basis
- Alkohol (Ethanol oder Parfümalkohol),
- lösungsmittelbasierte Basis (z.B. auf Basis von Augeo Clean Multi oder einer fertigen Raumduft-Basis),
- Wasser (falls eingesetzt, in der Regel zusammen mit einem Solubilisator).
Solubilisator/Emulgator (falls erforderlich)
- In der Praxis häufig Polysorbat-20 oder ein ähnlicher nichtionischer Solubilisator.
Optionale funktionale Zusätze
- Konservierungsmittel (sobald Wasser enthalten ist),
- pH-Regulator,
- weitere Wirkstoffe wie Humectants oder sanfte Zusätze für Kopfkissen- und Textilsprays.
2. Grundstrategie bei der Formulierung
In der Praxis haben sich drei Hauptstrategien für die Herstellung von Raumsprays etabliert:
2.1 Alkoholbasierte Raumsprays
Klassische feine Sprühnebel mit schneller Verdunstung.
Träger: hochprozentiger Ethanol oder Parfümalkohol, ggf. alkoholische Fertigbasis für Raumsprays.
- Vorteile: klare Lösungen, schnelles Trocknen, starke erste Duftwahrnehmung, kaum Rückstände.
- Nachteile: brennbar, strengere Vorgaben bei Lagerung und Transport.
2.2 Raumsprays mit lösungsmittelbasierter Basis
Einsatz spezieller, oft bio-basierter Lösemittel, optimiert für Raumdüfte (z.B. Systeme auf Grundlage von Augeo Clean Multi).
- Vorteile: sehr gute Löslichkeit für Duftöle, klare Formulierungen, häufig nicht brennbar, gleichmäßiger, lang anhaltender Duft.
- Nachteile: kann sich auf einigen Oberflächen leicht „öliger“ anfühlen, nicht für die Haut geeignet.
2.3 Wasserbasierte Raumsprays mit Solubilisator
Einsatz von entmineralisiertem Wasser + Solubilisator (z.B. Polysorbat-20) + kleiner Alkoholanteil.
- Vorteile: geringerer Alkoholgehalt, weicheres Duftprofil auf Textilien, „natürlicher“ wahrnehmbar.
- Nachteile: Konservierung ist Pflicht, die Optik kann trüb oder milchig sein, bei Überdosierung leichte Rückstände möglich.
Bevor Sie eine Rezeptur ausarbeiten, sollten Sie klären:
- Einsatzbereich: nur Luft, Luft + Textilien oder unterschiedliche Oberflächen
- Markenpositionierung: eher „eco“, ohne klassische Lösemittel, eher wie ein feines Parfüm oder ein Raumspray mit sehr kräftiger Wirkung?
- Rechtlicher Rahmen: IFRA-Limits, CLP/GHS-Kennzeichnung (EU/UK), VOC-Vorgaben (z.B. in Kalifornien).
3. Duftladung: Wie viel Duftöl sollte eingesetzt werden?
3.1 Übliche Einsatzbereiche
Viele professionelle Lieferanten empfehlen für Raumsprays 3–10 % Duftöl:
- 3–5 % für dezente Sprays, sehr starke oder sehr feine Düfte,
- 5–8 % für „klassische“ Raumsprays,
- 8–10 % für deutlich wahrnehmbaren Duft, sofern das IFRA-Limit des Duftöls dies zulässt.
Für einige lösungsmittelbasierte Basen (z.B. Systeme auf Basis von Augeo) liegen die Einsatzmengen bei Stäbchendiffusoren deutlich höher (15–25 %). Das gilt jedoch für Stäbchendiffusoren, nicht für Sprays.
Für Raumsprays genügt in der Praxis meist eine Duftladung von 3–10 %.
3.2 IFRA-Grenzwerte immer beachten
Zu jedem Duftöl gehört ein IFRA-Zertifikat, das die maximal zulässigen Einsatzkonzentrationen je Kategorie angibt. Für Raumsprays ist die Kategorie 9 maßgeblich.
- Liegt Ihr Ziel bei 8 %, das IFRA-Limit in Kategorie 9 aber bei 3 %, dürfen Sie höchstens 3 % einsetzen.
- Die tatsächliche Duftladung darf die angegebene IFRA-Grenze niemals überschreiten.
4. Basen im Vergleich: Ethanol, lösungsmittelbasierte Systeme, Wasser
4.1 Alkoholbasen (Ethanol / Parfümalkohol)
Viele Formulierungen für Raumsprays oder Textilsprays kombinieren Alkohol, Wasser und Solubilisator. In einer rein alkoholischen Basis kann die Rezeptur sehr einfach gehalten werden: Alkohol + Duftöl.
Vorteile
- Sehr schnelle Verdunstung → trockenes, nicht klebriges Finish.
- Bei kompatiblen Düften klare, stabile Lösungen.
- Duftwirkung, die Kundinnen und Kunden von Parfüm kennen.
Worauf Sie achten sollten
- Brennbarkeit: relevant für Transport, Lagerung und Kennzeichnung.
- Der Ethanolgeruch direkt nach dem Sprühen wird von manchen als störend empfunden, verfliegt aber schnell.
Einfache Startrezeptur (100 g / 100 ml)
Ziel: Raumspray für die Luft (nicht zur direkten Anwendung auf empfindlichen Textilien).- 5 g Duftöl (5 %)
- 95 g Parfümalkohol (95 %)
Herstellung
- Duftöl in ein sauberes Becherglas einwiegen.
- Parfümalkohol zugeben und so lange rühren, bis die Lösung vollkommen klar ist.
- 24–48 Stunden ruhen lassen, damit Mikroblasen entweichen und sich der Duft harmonisieren kann.
- Bei Bedarf filtrieren und in Feinsprühflaschen abfüllen.
Anpassungen
- Für mehr Intensität kann die Duftladung auf 8–10 % erhöht werden, sofern IFRA-Grenze und Flammpunkt dies zulassen.
- Für ein sehr sanftes Textilspray sind 3–4 % Duftöl sinnvoll; vor Verwendung auf Stoff immer testen.
4.2 Eco-Lösungsmittelbasen (Augeo-Systeme u.ä.)
Bio-basierte Lösemittel wie Systeme auf Grundlage von Augeo werden häufig in Stäbchendiffusoren und Raumsprays eingesetzt.
Typische Eigenschaften:
- Sehr gutes Lösungsvermögen für Duftöle,
- Geringer Eigengeruch,
- In vielen Märkten als nicht brennbar eingestuft,
- VOC-konformes Profil in verschiedenen Rechtsräumen.
Für Raumsprays sind 3–10 % Duftöl in einer solchen Basis in der Regel ausreichend. Viele „Eco-Basen“ für Raumsprays von Kerzen- und Duftrohstoffanbietern sind genau für diesen Bereich ausgelegt.
Vorteile
- Hohe Klarheit und gute Stabilität mit vielen Duftöl-Kompositionen.
- Je nach Rezeptur niedrig eingestufte Gefährlichkeit; die Basis allein ist häufig nicht kennzeichnungspflichtig.
- Gleichmäßige Verdunstung und angenehme, anhaltende Duftwirkung.
Worauf Sie achten sollten
- Auf Textilien wirkt das System manchmal etwas weniger „trocken“ als Alkohol.
- Bei steigender Duftladung müssen IFRA-Konformität und CLP-Einstufung neu bewertet werden.
Startrezeptur (100 g / 100 ml)
Ziel: Raumspray und leichtes Textilspray mit nicht brennbarer Basis.- 7 g Duftöl (7 %)
- 93 g eco-Raumspray-Basis auf Lösungsmittelbasis (93 %)
Herstellung
- Duftöl abwiegen.
- In die Basis einrühren, langsam und gleichmäßig, bis die Mischung homogen und klar ist.
- 24–72 Stunden ruhen lassen und auf Trübung oder Phasentrennung prüfen.
- In Sprühflaschen (Trigger oder Feinnebel) abfüllen.
Anpassungen
- Duftladung in der Praxis zwischen 3 und 10 % variieren; höhere Einsatzmengen (15–20 %) sind eher für Stäbchendiffusoren üblich, nicht für Sprays.
- Bei jeder Änderung der Duftkonzentration CLP-Einstufung und Kennzeichnung aktualisieren.
4.3 Wasserbasierte Systeme mit Solubilisator
Wasserbasierte Raumsprays bestehen aus:
- entmineralisiertem oder destilliertem Wasser,
- Duftöl,
- Solubilisator/Emulgator (oft Polysorbat-20),
- einem geeigneten Konservierungsmittel (z.B. auf Basis von Benzoaten), sobald Wasser eingesetzt wird.
Vorteile
- Geringerer Alkoholanteil.
- Sanftere Ausstrahlung und textile-freundliche Positionierung (abhängig vom Duftöl).
Worauf Sie achten sollten
- Hohe Wasseranteile erhöhen das Risiko von Löslichkeitsproblemen: Viele Duftkomponenten sind nicht wasserlöslich, Solubilisatoren können Rückstände hinterlassen.
- Solche Systeme sollten immer auf Textilien getestet werden, idealerweise auf weißem Stoff.
Beispiel-Rezeptur (100 g / 100 ml)
Ziel: Textilspray/Brume für das Bett und Raumspray mit reduziertem Alkoholgehalt.
Viele Lieferanten empfehlen ein Gewichtsverhältnis von 1 : 2 : 4 zwischen Konservierungsmittel, Polysorbat-20 und Duftöl.
Für einen 100-g-Batch ergeben sich:
- 4 g Duftöl (4 %)
- 2 g Polysorbat-20 (2 %)
- 1 g Konservierungsmittel (1 %)
- 93 g Wasser (93 %)
Herstellung
- Duftöl und Polysorbat-20 sorgfältig mischen, bis die Mischung homogen und möglichst klar ist.
- Konservierungsmittel gemäß Herstellerangabe zugeben.
- Wasser langsam unter Rühren einarbeiten.
Erwartbares Erscheinungsbild
- Eine leicht milchige Optik ist bei Polysorbat-Systemen normal und lässt sich durch opake oder mattierte Flaschen gut kaschieren.
- Stabilität (Temperaturschwankungen, Lagerung) und Verhalten auf Textilien sollten immer im Vorfeld geprüft werden.
5. Umgang mit Duftölen: Kompatibilität, Intensität, Sicherheit
5.1 IFRA-Daten und Einsatzkonzentrationen
Für jedes verwendete Duftöl sollte:
- das aktuelle IFRA-Zertifikat beim Lieferanten angefordert werden,
- das Limit für die IFRA-Kategorie 9 geprüft werden,
- der tatsächliche Einsatzprozentsatz in der Formulierung mit dieser Grenze abgeglichen werden.
Die gewählte Duftladung darf die IFRA-Grenze nicht überschreiten.
5.2 Löslichkeit und Klarheit
Duftöle unterscheiden sich stark in ihrem Verhalten:
- Kompositionen mit polaren Komponenten und eingebauten Lösungsvermittlern lassen sich meist leichter einarbeiten,
- sehr schwere, harz- oder holzlastige Düfte (z.B. Oud, Patchouli, Harze) neigen eher zu Trübung oder Phasentrennung.
Bei sichtbaren Problemen:
In alkoholbasierten Systemen- Wasseranteil (falls vorhanden) reduzieren,
- Alkoholstärke erhöhen,
- Duftöl-Prozent leicht reduzieren.
- Anteil des Solubilisators vorsichtig erhöhen,
- Duftladung senken,
- ggf. einen anderen Solubilisator oder ein anderes Duftöl einsetzen.
- maximale Einsatzmenge laut Lieferant prüfen,
- Basis wechseln oder eine andere Duftfamilie testen.
6. Herstellungsprozess und Tests
6.1 Reihenfolge beim Mischen
Ein bewährtes Vorgehen:
- Phase A: Duftöl + Solubilisator (falls verwendet)
→ Mischen, bis eine homogene, möglichst klare Phase entsteht. - Phase B: Trägerbasis (Alkohol oder lösemittelbasierte Basis)
→ langsam zugeben, unter sanftem Rühren, um Schaumbildung zu begrenzen. - Phase C: Wasser (wenn im System vorgesehen)
→ in mehreren kleinen Portionen einrühren und gut homogenisieren. - Phase D: Konservierungsmittel und weitere Additive→ am Ende nach Herstellervorgabe zugeben.
Wichtig sind: ruhiges Mischen, ausreichend Ruhezeiten und erste Versuche in kleinen Batches, bevor größere Mengen angesetzt werden.
6.2 Stabilitätstests
Bevor eine Rezeptur als „fertig“ gilt, sollten mindestens folgende Prüfungen erfolgen:
Lagerung bei Raumtemperatur über 24–72 Stunden: Beobachtung von Klarheit, Farbe, Phasentrennung.
Temperaturwechseltest (Kälte/Hitze):
- z.B. 24 Stunden im Kühlschrank oder Gefrierfach, dann zurück auf Raumtemperatur,
- Kontrolle auf Ausflockungen, Trübung oder bleibende Phasentrennung.
- kräftig schütteln, anschließend stehen lassen,
- anhaltende Schaumbildung über mehrere Stunden kann für Kundinnen und Kunden störend sein.
6.3 Praxistests
Die realistische Anwendung sollte ebenfalls geprüft werden:
In einem normalen Raum 1–2 Sprühstöße aus ca. 30–50 cm Entfernung in die Luft oder Richtung Textilien.Beurteilt werden sollten:
- erster Eindruck (Kopfnoten),
- Duftentwicklung nach ca. 5, 15 und 30 Minuten,
- wahrnehmbarer Restduft nach 2–4 Stunden.
Für Textilien:
Auf ein weißes Baumwolltuch aus 30–50 cm Abstand sprühen.Prüfen, ob:
- Verfärbungen auftreten,
- fettige Ränder sichtbar sind,
- Oberfläche nach dem Trocknen klebrig oder unangenehm wirkt.
7. Sicherheit, Kennzeichnung und VOC
7.1 CLP/GHS-Kennzeichnung (EU/UK)
In der EU und im Vereinigten Königreich gilt: Sobald ein Produkt als gefährlich eingestuft wird (z.B. aufgrund reizender oder sensibilisierender Duftkomponenten), sind CLP-Kennzeichnungspflichten zu beachten:
- passende Gefahrensymbole,
- Signalwort („Achtung“ oder „Gefahr“),
- Gefahren- und Sicherheitshinweise.
Einige fertig formulierte Basen für Raumsprays und Textilsprays sind so aufgebaut, dass sie bei typischen Duftladungen nicht als gefährlich gelten. Nach Zugabe von Duftöl muss jedoch immer die Gesamtrezeptur neu bewertet werden.
7.2 IFRA-Konformität
Raumsprays werden in der Regel als Produkte der IFRA-Kategorie 9 betrachtet:
- Das IFRA-Limit in Kategorie 9 stellt die absolute Obergrenze für den Duftöl-Anteil dar.
- Wer international verkauft, sollte für jede Charge Rezeptur, IFRA-Zertifikate und Sicherheitsdatenblätter dokumentiert bereithalten.
7.3 VOC und Entflammbarkeit
- Alkoholbasierte Raumsprays sind brennbar und unterliegen Transportvorschriften (z.B. ADR, IATA).
- Eco-Lösungsmittelbasen sind oft low-VOC und nicht brennbar konzipiert und können so helfen, VOC-Vorgaben einzuhalten, ohne auf hohe Duftladungen verzichten zu müssen.
8. Typische Probleme und Lösungen
8.1 Trübes oder milchiges Aussehen
Mögliche Ursachen
- zu wenig Solubilisator für die gewählte Duftladung,
- schwierige Duftkomponenten (viele Harze, schwere Basisnoten),
- hoher Wasseranteil in Kombination mit lipophilen Inhaltsstoffen.
Mögliche Maßnahmen
- Anteil des Solubilisators schrittweise erhöhen,
- Duftöl-Prozent von z.B. 5 % auf 3–4 % reduzieren,
- auf eine andere Basis (z.B. eco-lösungsmittelbasiert) oder eine andere Duftkomposition ausweichen.
8.2 Phasentrennung oder „Ölschicht“ auf der Oberfläche
Mögliche Ursachen
- Duftöl ist nicht vollständig solubilisiert,
- falsche Reihenfolge beim Mischen oder zu kurze Mischzeit.
Mögliche Maßnahmen
- Duftöl und Solubilisator zuerst gründlich vorgemischt einarbeiten,
- Mischung länger ruhen lassen und erneut prüfen,
- falls nach 48–72 Stunden weiterhin eine Trennung sichtbar ist, Mischungsverhältnis oder Basis/Solubilisator wechseln.
8.3 Klebrige oder rutschige Böden
In wasserreichen Formulierungen mit wenig flüchtigen Solubilisatoren kann der Solubilisator auf Böden und glatten Flächen zurückbleiben, wenn das Wasser verdunstet ist.
Mögliche Maßnahmen
- Gesamtmenge des Solubilisators reduzieren,
- auf volatilere Trägersysteme (Alkohol oder eco-Lösungsmittelbasis) umstellen,
- klare Anwendungshinweise geben („in die Luft sprühen, nicht direkt auf den Boden“).
8.4 Schwache Duftwirkung
Mögliche Ursachen
- Duftladung ist zu niedrig,
- verwendetes Duftöl hat geringe Luftdiffusion,
- Basis ist zu „schwer“ und verdunstet langsam.
Mögliche Maßnahmen
- Duftanteil schrittweise erhöhen – innerhalb des IFRA-Rahmens, etwa von 3 % über 5 % auf 7 %,
- auf eine volatilere Basis wechseln (z.B. alkoholbasiert statt stark wasserbasiert),
- auf Duftfamilien mit stärkerer Diffusion setzen (Zitrus, aromatische Düfte, frische und aldehydische Noten).
9. Beispiel-Workflow für die Entwicklung eines neuen Raumsprays
Beispiel:
„Zitrus-Kräuter-Raumspray für die Küche, deutlich wahrnehmbar, aber nicht überwältigend, auf Alkoholbasis“.
Für das gewählte Duftöl die maximale Einsatzkonzentration in Kategorie 9 ermitteln (z.B. 8 %).
Basistyp wählen
Parfümalkohol als Träger, Testbereich für die Duftladung z.B. 5–7 %.
Erste Versuche anlegen (50–100 g)
Erste Versuche anlegen (50–100 g)
- Versuch A: 5 % Duftöl, 95 % Alkohol,
- Versuch B: 7 % Duftöl, 93 % Alkohol.
- Klare Lösung ohne Sediment oder Trennung
- Duft in einem realen Raum testen.
- Ist Versuch A zu schwach, B aber stimmig, bietet sich 7 % als Zielformulierung an.
- Sind beide Varianten zu kräftig, auf 4–5 % reduzieren oder ein weicheres Duftöl wählen.
- Alle Schritte (Rohstoffchargen, Mengen, Temperaturen, Beobachtungen) schriftlich festhalten.
- Auf Basis der fertigen Rezeptur Gefährdungsmerkmale nach CLP ermitteln und passende Kennzeichnung sowie IFRA-Dokumentation erstellen.


